Erster Kontakt und Sprechstunde

Als Erstes vereinbaren wir einen Termin zu einer persönlichen Sprechstunde. Hier lernen wir uns gegenseitig kennen, besprechen die aktuellen Probleme und sammeln die ersten Informationen.
Hieran schließen sich weitere Sprechstunden und die sogenannte Probatorik. In diesen Stunden finden die Diagnostik, Anamnese und das Sammeln ergänzender Informationen statt.
Ebenso gebe ich in diesen Stunden einen Überblick über die Diagnose (die etwaige Erkrankung), den möglichen Behandlungsablauf und die Methoden, welche wir in der Therapie anwenden werden. Natürlich klären wir dabei auch alle offenen Fragen.
Diese Stunden sind absolut unverbindlich, und wir entscheiden gemeinsam, ob eine Therapie sinnvoll ist. Erst hiernach beantragen wir dann ggf. die Therapie bei der Krankenkasse.

Die Psychotherapie - Dauer und Frequenz

Meist macht es Sinn die Behandlungen regelmäßig in einem wöchentlichen Rhythmus stattfinden zu lassen. Am besten zu einem festen Termin, da man sich so besser auf seine Therapie einstellen kann. Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten.  Sollte es notwendig sein, können temporär auch zwei Therapiestunden pro Woche stattfinden.
Wie lange eine Therapie dauert und wieviele Stunden wir benötigen hängt von der Erkrankung und den Beschwerden ab.
Beginnen werden wir meist mit einer Kurzzeittherapie (12 Stunden) in der auch die wichtigsten Bezugspersonen wie Eltern, Lehrer oder Betreuer einbezogen werden können. Hierfür stehen nochmals 3 separate Stunden zur Verfügung.
Ob dies sinnvoll oder notwendig ist, besprechen wir gemeinsam.
Sollten diese Stunden nicht ausreichen, können wir eine weitere Kurzzeittherapie beantragen (12 Stunden + 3 Stunden) oder gleich eine Langzeittherapie (maximal 60 bis 80 Stunden).
 

 

Die Therapie - Deine Therapie

In der Therapie steht der Patient - also Du - im Mittelpunkt!
Es geht also darum das subjektive Leiden des Patienten zu reduzieren und ihn am besten zu heilen. 
Im Wesentlichen bestimmt dabei der Patient was in der Therapie bearbeitet wird, wie schnell und wie intensiv dies geschehen soll. Dafür ist die aktive Mitarbeit des Patienten notwendig.
Dafür ist es wichtig, dass Vertrauen aufgebaut werden kann und absolute Transparenz über die Behandlung besteht. Das beinhaltet auch altersgemäße Informationen über die Erkrankungen, deren Auswirkungen, Therapiemethoden und begleitende Umstände. 
   

Je jünger ein Patient ist, desto wichtiger ist der Einbezug der Eltern oder anderer wichtiger Bezugspersonen. Dies wird jeweils individuell mit dem Patienten und den Bezugspersonen geplant und besprochen. Möglich sind dabei einzelne Elterngespräche aber auch gemeinsame Stunden mit Bezugspersonen und Patient. Zum Beispiel auch mit der ganzen Familie.

Zusätzlich kann sich eine Zusammenarbeit mit behandelnden Ärzten, Psychiatern aber auch Lehrern oder dem Jugendamt als sinnvoll erweisen. Auch dies besprechen wir individuell.